Schüler*innen der 8. und 9. Klassen konnten im März acht eindrucksvolle Tage während des Schüleraustausches in Frankreich verbringen. Dabei lernten sie den Schulalltag sowie das Leben in einer französischen Familie kennen.
Marissa und Sophia schildern hier ihre Erfahrungen:
Wir hatten großes Glück, für die Teilnahme am Schüleraustausch ausgelost worden zu sein. Das Collège Jules Ferry in Montaigu fanden wir richtig gut: Es gab spannende Unterrichtsstunden, sehr aufgeschlossene Mitschüler und in der Cafeteria eine große Auswahl an Speisen sowie sogar eine Salatbar. Die Pausen, insbesondere am Mittag, waren deutlich länger als bei uns (die Franzosen haben jeden Tag bis mindestens 16 Uhr Unterricht) und die Kinder wurden von ihren Lehrern nach den großen Pausen immer zur Stunde abgeholt. Dafür stehen alle Schüler auf dem Schulhof auf zugewiesenen Plätzen. Dies war uns anfangs sehr fremd.
Außerdem durften wir Frankreichs schöne Atlantikküsten kennenlernen und haben viele neue Seiten gesehen. Die Gastfamilien haben uns sehr gut aufgenommen und sich wirklich bemüht, unsere Eindrücke zu erweitern.
Natürlich gab es auch kulturelle Unterschiede: Beispielsweise wurden wir teilweise mit zwei Küsschen am Esstisch begrüßt und die Franzosen essen oft Frühstück ohne Teller und Besteck und tranken aus Schüsseln. Das war witzig zu sehen! Wir haben die Zeit sehr genossen und würden den Austausch gern wiederholen!
Nun beginnt für einige Schüler*innen eine noch aufregendere Zeit: Sie planen ihre Teilnahme am Brigitte-Sauzay-Programm im kommenden Schuljahr und werden dann ganze 3 Monate in Frankreich verbringen und dort zur Schule gehen. Anschließend nehmen sie ihren französischen Partner für 3 Monate hier in Deutschland auf und besuchen gemeinsam unser Gymnasium.
Vive l’amitié franco-allemande!
