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03.01.2018 Von: M.Hübner

Jungforscher

Die Jungforscher Gina, Klara, Malte, Edgar, Maximilian und ihr Biologielehrer Mirko Hübner machten sich auf den Weg, um neue Erkenntnisse zu den Sperenberger Gipsbrüchen zu erlangen. Lesen Sie hier ihren Bericht.


Bestens ausgestattet mit Messgeräten der DNWAB und weiteren Forscher-Utensilien hatten wir es insbesondere darauf abgesehen, Armleuchteralgen zu finden und drei wesentliche Mess­werte (ph-Wert, Sauerstoffgehalt, elektrische Leitfähigkeit) für den Gips­bruch 2 und 3 zu bestimmen. „Da Arm­leuchteralgen sehr tief, meist auf dem Grund eines Sees, wachsen, werden wir es schwer haben", meinte Maxi­milian. „Schließlich können wir ja nicht nach ihnen tauchen." Doch schließlich waren die Jungforscher erfolgreich und konnten im flachen Uferbereich zwei Exemplare der Armleuchteralge entde­cken. „Das Besondere dieser Algenart ist dass sie den Kalkgehalt des Was­sers durch ihren Stoffwechsel senken kann", erklärt Gina. Maximilian hat keine Scheu ins ziemlich kalte Wasser zu steigen, um die Algen aus nächster Nähe zu betrachten. „Die Arbeit der Jungforscher ist eingespielt und jeder hat seine eigenen Verantwortlichkeiten, die wir im Vorfeld festgelegt haben", lobt Mirko Hübner, der mit den Schülern der Klasse 7 a des Marie-Curie-Gymnasiums in Ludwigsfelde seit zwei Jahren Forschungsprojekte im Gebiet der Sperenberger Gipsbrüche durchführt. „Das Spannende und Herausfordernde an diesen Projekten ist die Tatsache, dass die Schüler ihr naturwissenschaftliches Wissen fächerverbindend anwenden müssen, um bestimmte Phänomene erklären zu können." Darauf werde am Marie-Curie-Gymnasium, das MINT-EC zer­tifizierte Schule ist besonders Wert gelegt, so Mirko Hübner. „Da man am Gipsbruch 2 häufig einen starken Schwefelwasserstoffgeruch wahrneh­men kann, vermuten wir, dass der Sau­erstoffgehalt gering ist." Dies konnten die Jungforscher durch Messungen bestätigen. Ebenfalls fiel eine hohe elektr. Leitfähigkeit im Gipsbruch 2 auf. Viele Messwerte also, die durch wei­tere Forschung erklärt werden sollen.